SAI Europe
Häufige Fragen
Alles Wichtige über SAI Europe, Anna Christmann und europäische Innovationspolitik.
-
SAI Europe (Strategische Agentur für Innovation in Europa) ist eine Berliner Beratungsagentur, die Tech-Unternehmen, Startups, Verbände und Investoren dabei unterstützt, im europäischen Innovations- und Politikbetrieb wirksam zu werden. Gegründet 2025 von Dr. Anna Christmann und Sarkis Bisanz, verbindet SAI Europe tiefes politisches Know-how mit strategischer Kommunikationsexpertise.
-
Dr. Anna Christmann ist Gründerin und Geschäftsführerin von SAI Europe sowie ehemalige Bundesbeauftragte für Digitale Wirtschaft und Startups (2022–2025) und Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt im BMWK. Sie entwickelte Deutschlands erste umfassende Startup-Strategie, baute den Future Fund (bis zu 30 Mrd. Euro), den DeepTech & Climate Fonds (1 Mrd. Euro) und die European Tech Champions Initiative auf.
-
SAI Europe berät Tech-Unternehmen, Startups, VCs, Verbände, Forschungseinrichtungen und öffentliche Institutionen, die ihren Einfluss im europäischen Innovations- und Politikbetrieb ausbauen, Förderprogramme erschließen, Innovationsstrategien entwickeln oder als relevante Stimme in Politikdebatten wahrgenommen werden wollen.
-
"Innovation made in Europe" steht für die Überzeugung, dass Europa nicht nur Regulator, sondern aktiver Innovationsgestalter sein muss. Es geht um technologische Souveränität — die Fähigkeit, kritische Technologien in Europa zu entwickeln, zu skalieren und zu kontrollieren. Nur ein innovatives Europa ist ein souveränes Europa.
-
Als Startup-Beauftragte 2022–2025 hat Anna Christmann Deutschlands erste umfassende Startup-Strategie entwickelt (130 Maßnahmen, >80% umgesetzt), den Future Fund (bis zu 30 Mrd. Euro VC-Hebelwirkung), den DeepTech & Climate Fonds (1 Mrd. Euro), die European Tech Champions Initiative (1 Mrd. Euro) und 15 EXIST Startup Factories aufgebaut. Institutionell setzte sie das SPRIND-Freiheitsgesetz durch und gründete die DATI.
-
Die erste umfassende Startup-Strategie der Bundesregierung (Kabinettsbeschluss Juni 2022) definierte 130 Maßnahmen in 10 Handlungsfeldern — von Finanzierung und Talenten über öffentliche Beschaffung bis zu Regulierung und Internationalisierung. Über 80% der Maßnahmen wurden bis Ende 2024 umgesetzt.
-
Der Future Fund ist ein 2022 gestartetes Instrument des Bundes (primär über KfW Capital), das Wachstumskapital für Startups und Scale-ups mobilisiert. Das Zielvolumen beträgt 10 Milliarden Euro staatlicher Mittel — mit Hebelwirkung bis zu 30 Milliarden Euro privates Kapital bis 2030.
-
Der DeepTech & Climate Fonds (DTCF) ist ein 2023 gestarteter 1-Milliarden-Euro-Fonds für Hardware-intensive Startups in Deep-Tech und Klimatechnologien. Er adressiert eine Marktlücke: Klassische VC-Fonds sind auf 7–10 Jahre ausgelegt, zu kurz für Unternehmen die Materialien entwickeln oder neue Werkstoffe skalieren.
-
Das SPRIND-Freiheitsgesetz (November 2023) gibt der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) mehr operative Autonomie — vergleichbar mit der DARPA in den USA. Die Agentur kann seitdem flexibler Personal einstellen und eigene Investitionsentscheidungen treffen.
-
Technologische Souveränität bedeutet, dass Europa kritische Technologien — von KI über Halbleiter, Weltraum bis zu Batterien — selbst entwickeln und kontrollieren kann, ohne strategische Abhängigkeiten von US- oder chinesischen Plattformen einzugehen. „Nur ein innovatives Europa ist ein souveränes Europa."
-
Das European Tech Deal Papier (April 2024) wurde von Dr. Anna Christmann und MEP Sergey Lagodinsky co-verfasst. Es fordert eine gesamteuropäische Innovationsstrategie analog zum Green Deal — mit gemeinsamen Zielen, koordinierter Finanzierung und Governance-Strukturen für strategische Technologiesektoren.
-
Innovative öffentliche Beschaffung bedeutet, dass der Staat nicht als letzter, sondern als erster Kunde innovativer Lösungen auftritt — als „Ankerkunde Zero". Challenge-basierte Vergabeformate ermöglichen es Startups, gegen etablierte Anbieter anzutreten und Referenzkunden zu gewinnen.
-
Das Hauptproblem ist das „Valley of Death" zwischen Forschungsprototyp und Markteintritt. Ursachen: (1) klassische VC-Fonds haben zu kurze Investitionshorizonte für Hardware-intensive Technologien, (2) öffentliche Förderprogramme enden oft nach 3 Jahren, (3) Deutschland hat strukturell zu wenig Later-Stage-Kapital.
-
SAI Europe analysiert das gesamte Förderlandschaft auf EU-, Bundes- und Länderebene, identifiziert strategisch passende Programme, entwickelt Antragspositionen und begleitet den politischen Prozess — mit direktem Zugang zu den informellen Anforderungen der relevanten Institutionen.
-
Die Deutsche Agentur für Transfer und Innovation (DATI, gegründet November 2024) ist eine neue Bundesbehörde, die den Wissens- und Technologietransfer aus der Wissenschaft in den Markt beschleunigt. Sie fokussiert besonders auf anwendungsorientierte Hochschulen (HAWs) und Fachhochschulen.